Jonas Hellborg

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Die Musik des in Schweden geborenen Jonas Hellborg ist so einzigartig wie seine persönliche Philosophie. Der schwedische Bass-Virtuose und Komponist passt schlichtweg in keine Schubladen. Selber betrachtet er sich als einen, der nichts weiter macht, als die Kräfte der Erde und die seiner Umgebung zu reflektieren.

In den frühen 80ern tauchte Hellborg wie ein Komet in der Jazzszene auf und machte sich schnell einen Namen. Sein akkordischer, percussiver und melodischer Ansatz ließ die Szene aufhorchen. Nachdem er einige Solo-Alben veröffentlicht hatte, holte ihn John McLaughlin in seine Band „Mahavishnu“, wo er von 1983 – 1988 unter anderem mit Trilok Gurtu und Billy Cobham zusammenspielte.

Seit den frühen 90ern arbeitete Hellborg unter anderem mit Bill Laswell, Tony Williams und Ginger Baker zusammen
Aber erst unter seinem eigenen Platten-Label kam das gesamte Talent Hellborgs ans Licht. Zusammen mit Gästen wie Glen Velez, Michael Shriev, Apt. Q-258 oder Buckethead veröffentliche er eine Vielzahl von Aufnahmen. Akustische und raffinierte elektronische Aufnahmen wechselten sich ab.
Mit dem Gitaristen Shawn Lane fand er einen langjährigen Freund und Musiker, mit dem er zusammen die südindische Musik erforschte und sie auf ihre Verbindungen zum europäischen hin abklopfte. Das Ergebnis schlug sich in der CD „Zenhouse“ nieder.

Mit seiner nächsten Veröffentlichung „2000’s Good People in Times of Evil“ machte Hellborg einen gewaltigen Schritt auf die indische Musik zu. Zusammen mit Lane und Selva Ganesh gelang ein außerordentliches Werk. Dieses innovative und heitere Album festigte Hellborgs Ruf als einen der faszinierendsten, modernsten und gleichzeitig ursprünglichsten Musiker.
In der jüngste Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Ausnahmegittarist Mattias „IA“ Ekklundh flammt Hellborgs Liebe zur Metal-Szene wieder auf und stellt sie seiner Leidenschaft für die indische Musik gegenüber.

Mit Herman Kathan’s Busch-Werk betrat Hellborg 2008 wieder einmal Neuland, Kathan ist ein ausgewiesener Spezialist für west-afrikanische und brasilianische Kultmusik. Zur 10-jährigen Jubiläumstour des Ensemblas musizierte Hellborg zusammen mit Trilok Gurtu, Famoudou Konaté und Nippy Noya die als Gäste mit dabei waren.


AKTUELL: Jonas Hellborg auf Tour mit:
BUSCHWERK & THE MASTERS OF GROOVE
21.Oktober - 8.November 2010
mit Famoudou Konaté, Baba Sissoko und Nippy Noya
Die Tour befindet sich in der Planungsphase. Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig an dieser Stelle.


Jonas Hellborg Trio

Mattias IA Eklundh - Guitar, Jonas Hellborg - Bass, Ranjit Barot - Drums


Mattias Ecklundh

Eklundh, gebürtiger Schwede, fing mit 13 an Gitarre zu spielen und ließ sich von musikalischen Nonkonformisten wie Frank Zappa und KISS inspirieren. Sie waren seine wichtigsten Vorbilder.
Was sie taten, war einfach unkonventionell, auch wenn sie in vielerlei Hinsicht genau das Entgegengesetzte taten. Bei Zappa drehte sich vieles um Humor, er hatte enorme Fähigkeiten und seine Musik war absolut komplex. KISS war einfach laut wie ein Vorschlaghammer und er liebt beide. Dieses Zusammentreffen der verschiedenen Sounds, der Herangehensweisen und der Philosophien beeinflussten seine Art Musik zu komponieren und aufzunehmen.

Neben seiner Solo- Arbeit, die das 1999iger Album Freak Guitar umfasst und zahlreichen Ausflügen mit seiner Gruppe Freak Kitchen, war Eklundh's erfinderische Gitarrenspiel auf Alben wie Guitar Odyssey-A Tribute To Yngwie Malmsteen und Warmth in the Wilderness-A Tribute To Jason Becker zu hören.
Nebenbei machte er noch einige DVD’s mit Schulungen zum Gitarrenspiel einschließlich "Hyper Freak Exercise" and "Super Virtuosity."
Eklundh lehrt auf der ganzen Welt bei Seminaren seinen außergewöhnlichen Stil.
Heute gilt Eklundh als einer der erfinderischsten und bahnbrechendsten Gitarristen der Welt und hat eine rasant wachsende Anhängerschaft von Gitarren„nerds" bis zu „normalen“ Musikfreaks.


Ranjit Barot

Ranjit Barot wurde in eine Familie hineingeboren, die tief in der indischen klassischen Musik sowie im Tanz verwurzelt ist. Melodie und Rhythmus war immer ein wesentlicher Bestandteil seines Leben gewesen.
Sein Umgang mit einem Drum Kit im Alter von 12 war nahezu organisch und sein natürliches Gespür, seine Ungezwungenheit und Fertigkeit katapultierten ihn im Alter von 17 Jahren an die Spitze der indischen Künstler auf diesem Instrument.
In dieser Zeit reiste er mit dem indischen Jazz Maestro Louis Banks nach Europa und in andere westliche Länder, einschließlich eines Auftritts mit Don Cherry in Polen.
Mit 20 trat Ranjit bei Festivals in Berlin und Belgien neben Jazzgrößen wie Miles Davis, Dizzy Gillespie, Al Foster und Louie Bellson auf.
Ranjit betätigte sich auch als Komponist und Arrangeur für Album-Projekte und Spielfilme, auch hier erhielt er viel Beifall und Anerkennung und er gewann verschiedene Preise.
Aber seine große Liebe gehört der Bühne und seinen Auftritten am Drumset und unterschiedlichsten Perkussion sowie Gesang, aber auch einer Tour mit dem großen Zakir Hussain oder auch neue Albumaufnahmen mit berühmtem Musikern wie John McLaughlin.

Ranjit Barot unterhält, überrascht und nimmt den Zuhörer mit in seine Heimat Indien wo die Sounds leben und die Tänze den indischen Lebensstil zelebrieren.


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Jonas Hellborg
foto: zoerlein

Ranjit Barot

Mattias Ecklundh

 

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