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Bob Downes und Herman Kathan bilden ein
Duo, dessen Töne aufhorchen
lassen. Die Besetzung mit Downes an unterschiedlichsten Flöten aus
aller Welt, Saxophonen und Stimme und Kathan an verschiedenen afrikanischen
und brasilianischen Trommeln, dem Musikbogen Berimbao, thailändischen
Gongs und der indischen Sitar ist ebenso bemerkenswert, wie die ungewöhnliche
Musik, die aus diesem Zusammentreffen so unterschiedlicher Instrumente
resultiert. Mal schleichen sich die beiden Musiker fast unmerklich in
Ihre Kompositionen, mal zieht ihr musikalischer Austausch die Zuhörer/innen
mit eruptiven und stark emotional gefärbten Soli in ihren Bann.
Virtuosität bleibt dabei nie Selbstzweck, sondern führt in
tiefere Schichten musikalischer Wahrnehmung. "Archaisch und betörend
schön", wie es ein Journalist ausdrückte.
Etiketten passen schwer auf diese Musik. Downes, 1937 geboren, hat mit
unterschiedlichen Besetzungen die ganze Welt bereist, und pendelt mühelos
zwischen verschiedensten musikalischen Stilen. Kathan ist mit seiner
Musik in drei unterschiedlichen Kontinenten verwurzelt. Südamerika
mit seiner Kultmusik, Asien, wo er bei tibetischen Lamas und indischen
Pandits gelernt hat, und Afrika, wo er zusammen mit verschiedenen Meistertrommlern
auf traditionellen Festen aufgespielt hat.
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