Mamadou Diabaté

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Mamadou Diabatè (Burkina Faso/Westafrika) stammt aus einer Griot–Familie, in der das Musizieren und Geschichtenerzählen seit vielen Generationen als Familienberuf ausgeübt wird.
Ab seinem 5. Lebensjahr wurde er von seinem Vater und anderen Lehrern in das kunstvolle Spiel am Balafon eingeführt. Das Balafon kann als ein afrikanischer Verwandter des Xylophons angesehen werden und wird traditionell von bis zu drei Spielern gleichzeitig gespielt.

Gegen den Willen seiner Eltern beschloss er als Teenager, seinen musikalischen Horizont bei den inzwischen weltberühmt gewordenen modernen oder eher neo-traditionellen Musikern wie Farafina, Sababugnoma, Frères Coulibaly, zu erweitern. Die Versöhnung mit ihnen fand erst viele Jahre später statt, als sein Vater für das nationale Kulturfestival von Burkina Faso einen zweiten Balafonisten suchte und keinen Geeigneteren fand als Mamadou. In den folgenden Jahren gewannen sie wiederholt den ersten Preis.

Seit 2000 lebt Mamadou Diabaté in Österreich und gibt zahlreiche Konzerte weltweit.
Verschiedenen Musiker wie Sigi Finkel, Hubert v. Goisern, Dobrek Bistro, Karl Ritter u. a. luden Mamadou Diabaté ein bei ihren CD-Produktionen mitzuwirken.


Mamadou Diabaté& Percussion Mania

heisst sich das aktuelles Projekt von Mamadou Diabaté:
Und der Name ist Programm: Percussion Mania ist, wonach es klingt - eine mitreißende Rhythmusschlacht, in der nicht nur die Musiker in Trance fallen sollen.
Die Musik von „Percussion Mania“ besteht aus traditionellen Stücken und aus Kompositionen Mamadou Diabatés, die über das Leben, die Arbeit, die Liebe und die Kinder erzählen.
Geprägt wird die Musik von virtuosen Melodien des Balafons, die von kraftvollen Rhythmen der Trommeln getragen werden. Mit dieser Formation nahm Mamadou Diabaté seine neueste CD „Kamalenya“ auf
Die Gruppe besteht in der Grundformation aus 3 Musikern, neben M. Diabaté spielen Louis Sanou und Karim Sanou, die beide ebenfalls aus Burkina Faso kommen. Gespielt wird auf traditionellen westafrikanischen Instrumenten wie Balafon, Djembe, Dunduns, Ngoni, Lunga und Calebase.
Die Gruppe holt sich häufig verschiedene Gäste mit auf die Bühne. Es kann ein afrikanischer Musikerkollege sein, eine westafrikanische Sängerin und Tänzerin, ein brasilianischer Perkussionist, ebenso wie ein europäischer Trompetenspieler oder Bassist – im klanglichen Zusammenspiel sind für Mamadou Diabaté keine Grenzen gesetzt.


Mamadou Diabaté Solo

In unglaublicher Virtuosität entlockt Mamadou dem Balafon wunderschöne Melodien mit rhythmischen Raffinessen, die er durch den Einsatz seiner Stimme vervollständigt. Wenn man nicht mit eigenen Augen sehen würde, dass er alleine auf der Bühne steht, vom Klang her würde man annehmen mindestens 3 Musiker zu hören.....

Es besteht auch die Möglichkeit, einen Workshop zu buchen.


Ensemble Lege Lege Foli

Für dieses Projekt ist Mamadou Diabaté nun erstmals in Europa gemeinsam mit seiner Familie und einigen anderen Musikern aus Griot-Familien auf der Bühne - 15 Musiker aus einer Tradition
6 Balafone, 4 Dunduns, 3 Talking Drums und 2 Djemben – alle Instrumente werden von Musikern aus Burkina Faso gespielt, die aus traditionellen Griotfamilien stammen und ihre Instrumente über viele Jahr hinweg auf äußerst professionelle Weise gelernt haben.
Die Musik, die von diesem Ensemble gespielt wird hört man traditionell in Burkina Faso bei Arbeiten am Feld (wie auch schon der Name verrät: lege lege foli bedeutet frei übersetzt soviel wie Musik für die arbeitenden Leute). Sie wird gespielt, um die Arbeiter zu begleiten und ihnen mehr Kraft und Energie zu geben und um aufkommende Müdigkeit zu überwinden.


Mamadou Diabaté & Bekadiya

In naher Zukunft wird Mamadou Diabaté wieder vermehrt mit seiner Afro-Jazz Gruppe Bekadiya durch Europa touren. Die musikalische Zusammenführung zweier völlig unterschiedlicher Kulturen ist extrem spannend:

Bei „Bekadiya“ begeben sich afrikanische und europäische Musiker auf eine gemeinsame Reise.
Die scheinbar so gegensätzlichen Musikstile dieser beiden Kontinente - Jazz & traditionelle westafrikanische Musik - treffen hier in kunstvoller Weise aufeinander und zeigen, wie harmonisch und gleichzeitig kraftvoll diese scheinbar unterschiedlichen Welten miteinander verwoben werden. Wie sie sich gegenseitig ergänzen und kulturelle Grenzen überwinden....
Was den Zuhörerinnen und Zuhörern gleich nach den ersten Tönen in westafrikanische Sphären entführt, ist das reich verzierte und virtuose Balafon (Xylophon) Solo, das zu sprechen scheint. In der Tat, was die Zuhörerinnen und Zuhörer für Musik halten und ungeheuer schön empfinden, ist die in Musik umgesetzte Sprache seines Volkes, der Sambla.
Dieses virtuose und eindrucksvolle Balafonspiel wird nun umrahmt von jazzigen Harmonien und westlichen Grooves.
Was dabei entsteht nennen wir "Afro-Jazz" -eine neue multikulturelle Musikrichtung, die zeigt wie sich unterschiedliche Traditionen gegenseitig ergänzen und mit Leichtigkeit und Spielfreude kulturelle Grenzen überwinden können.

Besetzung:

Mamadou Diabate - Balafon, Djembe, Ngoni, Talking Drum, Gesang
Thomas Berghammer - Trompete
Matja Schellander - E-Bass
Mario Vavti - Posaune
Karim Sanou - Kürbis, afrikanische Basstrommel

Bei Bedarf bzw. räumlichen Möglichkeiten wird die Gruppe mit einem Schlagzeuger und einer afrikanischen Sängerin ergänzt.

Pressestimmen:

„Mamadou Diabatés CD Sira Fila mit Bekadiya ist ein veritabler Cross-over der Kulturen. Keine der beiden Partner verliert seine Identität. Die Kulturen verschmelzen nicht, sondern sie begleiten einander. Die Musik ist wunderschön, getragen von einer unvergleichlichen Spannung, die vor allem durch den Klang des Balafons, eingebettet in europäische Rhythmuselemente, erzeugt wird. Ein wunderbares Geschenk.“
Serge Taffou, Wiener Zeitung

„Bekadiya: heraus kommt ein pulsierendes Gebräu an herrlichen Melodiebögen getragen vom lautmalenden Balafonspiel, sowie sich vereinende Klangkulturen auf höchstem Niveau. Der Brückenbau zwischen westlichen und traditionell westafrikanischen Musikkonzepten ist Mamadou Diabate jedenfalls bestens gelungen.“
Manfred Horak, Jazz Zeit


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